Paranormal Activity 2


  1. Ø 3
   2010
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Filmhandlung und Hintergrund

Paranormal Activity 2: Fortsetzung des Horror-Überraschungserfolg im Stil von "Blair Witch Project".

Das Grauen ist zurück. Ein Paar mit Baby und Schäferhund fühlt sich in seinem Apartment nicht sicher. Es lässt überall Überwachungskameras installieren. Doch die schützen nicht vor der unheimlichen Präsenz, die nachts ihre Aufwartung macht. Die Kamera fängt nur in grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bildern ein, wie der Hund aufmerksam und das Baby geweckt wird.

Kristi und Daniel wohnen mit Stieftochter Ali, Baby und Schäferhund in einem modernen Einfamilienhaus, das sie nach einem Kurzurlaub verwüstet vorfinden. Daraufhin lassen sie überall Überwachungskameras installieren. Doch diese schützen nicht vor der unheimlichen Präsenz, die nachts ihre Aufwartung macht. Die Kamera fängt in grobkörnigen Schwarz-Weiß-Bildern ein, wie der Hund aufmerksam und das Baby geweckt wird. Das Grauen ist eingezogen.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem sich Oren Pelis "Paranormal Activity" letztes Jahr, auch dank des Internet-Hypes, als Kassenschlager entpuppte, durfte eine ebenso günstig produzierte Fortsetzung nicht fehlen. Flugs fügte man dem gepeinigten jungen Paar eine Schwester samt Familie hinzu, denen das gleiche Schicksal blüht. Da das Projekt als Prequel konzipiert wurde, konnten die vertrauten Protagonisten Katie und Micah erneut auftreten. In den Home Videos ihrer Verwandten tollt das Paar noch sorglos im Pool, während eine drohende Inschrift schon Micahs Tod in 60 Tagen ankündigt. Dieser Umstand spielt im weiteren Verlauf eigentlich keine Rolle mehr oder wird vielmehr als Erläuterung heran gezogen, dass beide Schwestern in ihrer Kindheit unbedacht eine riskante Seance durchführten und damit den kommenden Schrecken frei setzten.

    Bedeutet dies allerdings, dass in beiden Familien nun gleich zwei Geister unterwegs sind oder sich ein einziger Dämon je nach Bedarf für nächtliche Aktivitäten in einem der Zielobjekte entscheidet? Egal, irgendein Dreh musste für das Sequel schon her halten. Jedenfalls hat es der Spuk weniger auf Kristi denn auf ihren Nachwuchs Hunter abgesehen. Somit wird der „Jäger“ zum Gejagten, was die Bedrohung angesichts eines wehrlosen Kleinkindes verstärkt. Wenn nun aus dem Kinderzimmer Weinen ertönt, müssen dies nicht unbedingt die ersten Zähnchen bedeuten. Dagegen hilft auch Schäferhund Abby als Wache nichts, der ungewöhnlicherweise stets im Kinderzimmer nächtigt.

    Neben eigenen Videoaufnahmen als Erinnerungsdokument für das Neugeborene wird das Geschehen ab dem 7.8.2006 mittels mehrer Überwachungskameras aufgezeichnet, die zur Identifizierung von Eindringlingen gedacht sind. Allerdings sieht sich im Verlauf der mysteriösen Ereignisse selten ein Familienmitglied die Bilder an, weil dies eine sofortige Flucht der Protagonisten vom Tatort bedeutet hätte. Aus dramaturgischen Gründen nehmen die Bewohner die verdächtigen Geräusche, nächtlichen Aktivitäten rund um den Laufstall oder das abrupte Türschlagen nicht wahr oder bewerten es leichtfertig als harmlos.

    Wo Oren Peli seinen Hit noch fast im Alleingang entwickelte, verfassten den Nachzieher gleich drei Autoren, darunter Christopher London, verantwortlich für Katja von Garniers Werwolf-Schmozette „Blood and Chocolate“. Auf dem Regiestuhl saß Tod Williams, der immerhin zu Beginn seiner Laufbahn viel versprechende Indie-Dramen wie „The Door in the Floor“ drehte, was aber schon länger zurück liegt. Ein Mikrophonschatten im Bild hätte einem Profi wie ihm allerdings auffallen müssen. Im Grunde ist es jedoch gleichgültig, welches Team, das im Gegensatz zum ersten Teil per Nachspann erwähnt wird, das Prequel inszenierte, denn der Plot folgt im Wesentlichen ganz dem bekannten Aufbau. Selbst der Drehort blieb identisch.

    Das Problem des Konzepts liegt darin, dass die wenigen Schockmomente nur dann eine nachhaltige Wirkung entfalten, wenn man den Zuschauer zuvor eingehend mit ereignislosen Alltagsmomenten einlullt. Doch eine Reihung belangloser Impressionen aus dem Familienleben per Überwachungs- oder digitaler Handkamera taugen kaum zum Spannungsaufbau. Unbestreitbar hält der bewährte Gruselplot manche durchaus effektvollen Schockmomente bereit, was besonders durch den plötzlichen Einsatz durchdringender Geräusche voran getrieben wird.

    Nach einem unübersichtlichen Finale im Keller, der Brutstätte des Bösen, bietet die Handlung zwar eine halbwegs überraschende Wendung. Dass man allerdings die Schlusssequenz des Vorgängers schlicht kopiert, erscheint als reichlich dreister Einfall. Angesichts des erneuten US-Erfolgs steht zu befürchten, dass sich das ausgereizte Konzept noch für weitere Fortsetzungen durchpausen lässt. Irgendwelche ungläubigen Bekannten, Verwandten und Nachkommen werden sich schon für neue Poltergeist-Hausbesuche finden lassen.

    Fazit: "Paranormal Activity 2" ist minimal besser als der zähe Vorläufer, aber im Grunde kaum mehr als ein innovationsloser Neuaufguss.
  • Die Fortsetzung des letztjährigen Horror-Überraschungshits ist im identischen Pseudo-Dokumentationsstil des Originals gehalten und erweist sich als Prequel.

    Der von Newcomer-Regisseur und Autor Oren Peli ökonomisch (fast) im Alleingang inszenierte Originalfilm war ähnlich wie „Blair Witch Project“ (1998) eine Lowbudget-Produktion, die geschickt an die Angstinstinkte des Publikums appellierte. Beide Filme entwickelten sich unerwartet zur Boxoffice-Sensation, an die mit einem weiteren Eintrag an die jeweilige hochgehypte Schreckenssaga angeknüpft wurde. Neu ist bei „Paranormal Activity 2“ das kreative Team hinter der Kamera, Regisseur Tod Williams („The Door in the Floor“) und drei Drehbuchautoren ersetzten Peli. An der klassischen Poltergeist-Story hat sich allerdings kaum etwas geändert, sogar mit den Protagonisten Katie und Micah aus dem Original gibt es ein Wiedersehen. Dies wird ermöglicht, indem die Gruselgeschehnisse ein paar Monate vor Micahs Tod (eine Einblendung erinnert an sein Ableben 60 Tage später) im vertrauten Cinema-Verité-Stil dokumentiert werden. Der Fokus richtet sich auf Katies Schwester Kristi (Sprague Graydon) und deren Familie, bestehend aus Ehemann Daniel (Brian Boland), Stieftochter Ali, ihrem neugeborenen Baby Hunter und Schäferhund Abby. Sie leben in einem modernen Einfamilienhaus in La Jolla, das sie nach einem Kurzurlaub verwüstet vorfinden. Daraufhin lassen sie in jeder Ecke Sicherheitskameras installieren, deren grobkörnige Schwarzweiß-Aufnahmen lange Zeit (circa 45 Minuten) nichts übermäßig Verdächtiges aufzeichnen und in ihrer Wiederholung alsbald ermüdend wirken. Doch kleine und große Indizien, wie huschende Schatten, unerklärliches Klappern in der Küche und das interessierte Starren von Baby und Hund, wo es eigentlich nichts zu sehen gibt, halten das Interesse wach. Zudem gibt eine bedrohlich klingende Geräuschkulisse verlässlich Aufschluss über die Anwesenheit des unsichtbaren Bösen. Die allesamt unbekannten Schauspieler sind teils ein wenig farblos, problematischer gestaltet sich, dass die Eskalation der Ereignisse nichts Neues bietet. Denn das garstige Geisterwesen treibt sein unlauteres Unheil mit den Bewohnern genau nach derselben Vorgehensweise wie im Original. Sonderlich spannend ist dies nicht, da ein Großteil des Erfolges des Originals darauf beruhte, dass sich der Zuschauer die Schrecken selbst ausmalen musste. Zahlreiche Fans des Erstlings werden jedoch auch die erneuten paranormalen Aktivitäten erforschen wollen. Das US-Startwochenendeinspiel jedenfalls war beeindruckend. ara.

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